Auszeichnung bewährter Kraftfahrerinnen und Kraftfahrer 2017

Als Schirmherr der Kreisverkehrswacht Olpe konnte Landrat Beckehoff am 06.10.2017 wieder bewährte Kraftfahrerinnen und Kraftfahrer aus dem gesamten Kreisgebiet im Rahmen einer Feierstunde im Kreishaus auszeichnen. Gemeinsam mit dem stellvertretenden Vorsitzenden, Richard Sondermann, überreichte er Ehrenurkunden der Deutschen Verkehrswacht für eine jahrzehntelange einwandfreie, vorbildliche Teilnahme am Straßenverkehr ohne Unfälle und Punkte in der Flensburger Verkehrssünderkartei.

Bei einer kurzen Darstellung aktueller Unfälle auf den Straßen im Kreis Olpe hob., Landrat Beckehoff, hervor, dass die Ursachen bei allen angesprochenen Unfällen in Unachtsamkeit, Ablenkung und schnellem Fahren bei zu geringem Abstand zu suchen sind. So war es kein Wunder, dass er und Richard Sondermann mit der Aushändigung der Urkunden bei jedem Einzelnen nicht mit Lob und Anerkennung für das vorbildliche Verhalten im Straßenverkehr sparten.

Die 18 Personen, welche sich um die Auszeichnung beworben hatten, nahmen entsprechend der Dauer ihres beispielhaften Verhaltens auch eine Anstecknadel und einen Aufkleber für den Pkw im Empfang, um ihre Bereitschaft und ihr Engagement öffentlich zu dokumentieren, auch in Zukunft anderen Verkehrsteilnehmern ein Vorbild für ein umsichtiges, rücksichtsvolles und hilfsbereites Verhalten im Straßenverkehr zu sein. 

 

Unter Berücksichtigung der jeweiligen Zeitspanne wurden folgende Personen im Beisein von Angehörigen geehrt:

25 Jahre: Michael Arens und Marcus Cramer aus Lennestadt.

30 Jahre: Iris Schäfer aus Drolshagen

40 Jahre: Rita Burghaus und Gabriele Hesse aus Attendorn, Thomas Krabbe aus Finnentrop, Erich Stamm aus Lennestadt und Waltraud Wittemund aus Kirchhundem

50 Jahre: Annette Heuel aus Attendorn, Hans-Jürgen Pongratz aus Drolshagen, Heinrich Hendrichs und Ulrich Freitag aus Finnentrop, Heinz Bertram und Hermann Humberg aus Kirchhundem, Hans Bröckerhoff, Steffen Cyprian und Otto-Josef Sieler aus Olpe sowie Kurt Rückl aus Wenden.

Die Veranstaltung wurde ergänzt durch eine umfassende Vorstellung von Zielen und Aufgaben der Kreisverkehrswacht durch den Geschäftsführer Michael Wulf. Er nahm sie mit in ein Programm für ältere Verkehrsteilnehmer, mit dem die Möglichkeit eröffnet wird, erste altersbedingte Einschränkungen der körperlichen und geistigen Mobilität zu erkennen, individuelle Methoden und Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln, um möglichst lange mit einem Fahrzeug sicher und unfallfrei am Straßenverkehr teilnehmen zu können.

Nach Erläuterung der wesentlichen Aufgaben der Direktion Verkehr der Kreispolizeibehörde durch deren Leiter, 1. Polizeihauptkommissar Hans-Jürgen Schüttler, informierte Polizeihauptkommissar Marcus Zeppenfeld die Anwesenden über die aktuelle Verkehrsunfallstatistik und das neue Problemfeld, welches sich durch die Nutzung von Fahrrädern mit unterstützendem Elektroantrieb ergibt. Insbesondere lebensältere Personen unterschätzen häufig die Gefährdung, die sich aus der Schnelligkeit der Räder ergibt, wodurch es schon zu einem Anstieg von Unfällen mit Verletzten gekommen ist. Da sich die Räder bei Älteren immer größerer Beliebtheit erfreuen, rät der Polizeibeamte dringend, sich vor einem Kauf auch über Gefahren der Nutzung im Straßenverkehr gründlich zu informieren, umfassende Probefahrten in einem geschützten Raum zu machen oder zum Beispiel Seminare der Kreisverkehrswacht zu besuchen. Die Kreispolizeibehörde widmet dem Unfallgeschehen mit Fahrrädern, Pedelecs und E-Bikes ihr besonderes Augenmerk.

Zum Abschluss hatten die sehr interessierten Zuhörer noch Gelegenheit, Fragen an den Landrat und die anwesenden Polizeibeamten zu stellen.