Seh- und Reaktionstests an den weiterführenden Schulen des Kreises Olpe.
 

 

Die Kreisverkehrswacht Olpe bietet mit Unterstützung durch den Testwagen der Landesverkehrswacht und mit erfahrenen Fachkräften den Schulen des Kreises Olpe kostenlos die Möglichkeit an, das Sehvermögen (Sehschärfe/Fernsicht), die Fähigkeit zur Farberkennung sowie die Reaktionsgeschwindigkeit der Schülerinnen testen zu lassen.
 
Das Angebot gilt für alle Klassen der weiterführenden Schulen. Empfohlen wird es insbesondere auch für die Teilnehmer an vorbereitenden Kursen zum Erwerb des „Mofaführerscheins“. Nach bisheriger Erfahrung haben die Schulen die Tests entweder in der Schuleingangsphase, sonst für die 14 – 17jährigen Schülerinnen und Schüler vorgesehen.
 
Eine Sehschwäche kann sich bei Kindern und Jugendlichen auch nach der ärztlichen Untersuchung zur Einschulung schleichend entwickeln und bleibt wegen des Gewöhnungseffekts lange unentdeckt. Die Quote festgestellter Mängel liegt regelmäßig bei rd. 20 %. Wird die Sehschwäche nicht korrigiert, können Müdigkeit, Unlust oder unzureichendes Wahrnehmungs- und Reaktionsvermögen im Straßenverkehr die Folgen sein. Auch Lernschschwächen der Kinder können mit einer schlechten Sehfähigkeit zusammenhängen.


Die Tests im Kreis Olpe können jeweils an 5 Wochentagen in einer Woche im Frühjahr sowie im Herbst angeboten werden, so dass jährlich insgesamt 10 Schulen berücksichtigt werden können. Bei Bedarf kann sich eine Schule auch für zwei Wochentage anmelden. An einem Vormittag können bis zu rd. 100 Schülerinnen/Schüler an den Tests teilnehmen. Der zeitliche Rahmen und die Durchführung werden in engem Kontakt zu den Schulen abgestimmt, um eine Störung des Unterrichts so gering wie möglich zu halten.
 
Zu Beginn eines Kalenderjahres werden die Wochen, in denen die Tests stattfinden können, mit dem Fachberater für Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung an den Schulen des Kreises Olpe abgestimmt. Als Nachfolger von Herrn Joachim Winkelmann hat sich Herr Karl Fabian Kreutz (HS Wenden) bereiterklärt, diese Aufgabe seit 2016 zu übernehmen. Er informiert die Fachlehrer aller Schulen über die Möglichkeit und bittet um Anmeldung bei der Kreisverkehrswacht. Diese kümmert sich in enger Zusammenarbeit mit den Schulen dann um das weitere Verfahren.
 
Im Einvernehmen mit dem Fachberater würde sich Kreisverkehrswacht über eine flächendeckende Beteiligung aller Schulen an dem sinnvollen Angebot freuen.
 
Ein Merkblatt im pdf-Format mit einer Erläuterung der Einzelheiten kann hier heruntergeladen werden.
 

Merkblatt für Schulen