Sicher zur Schule im Kreis Olpe 2020


Auszeichnung 2020

Sommerurlaub


Fahrt in den Sommerurlaub

 

Pressemitteilung  - ab am 19.06. an Presseverteiler

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Entspannte Fahrt in den Urlaub mit sicherem Fahrzeug – auf Vorschriften im Urlaubsland achten

Olpe, 18.06.2020

 

Bald beginnen die Sommerferien in NRW. Wegen der Corona-Pandemie werden viele dieses Jahr auf Flugreisen verzichten und mit dem Auto, dem Wohnwagen oder Wohnmobil verreisen. „Vor Antritt der Reise sollte überprüft werden, ob sich das Fahrzeug in technisch einwandfreiem Zustand befindet“, sagt Andreas Zeppenfeld, Vorsitzender der Kreisverkehrswacht Olpe. Funktioniert die Beleuchtung? Sind die Bremsen und Reifen in Ordnung? Was ist mit dem Wischwasser, Kühlwasser und Öl? „Wer sich unsicher ist, sollte besser einen Check bei seiner Werkstatt machen lassen“. Besonders bei Wohnmobilen sind einige Dinge zu beachten. „Es wird hier zum Beispiel dringend empfohlen die Reifen alle sechs Jahre zu wechseln, unabhängig von der Kilometerleistung“, so Zeppenfeld. Wohnmobile würden meist wenig im Jahr genutzt, eine Überprüfung sei im Vorfeld der Reise daher umso wichtiger.

„Vor Reiseantritt sollte man sich zudem über die Rechtslage und Verkehrsvorschriften in den Reise- bzw. Transitländern informieren“. So gibt es Länder, in denen beispielsweise Warnwesten oder landeseigene Umweltplaketten Pflicht sind. Auch gilt für Pkw wie für Wohnmobile und Wohnwagen in den Ländern Europas kein einheitliches Tempolimit. 

Beim Beladen des Autos ist einiges zu beachten. „Wichtig ist, dass Warndreieck, Warnwesten für alle Mitfahrenden und der Verbandskasten stets greifbar sind“, ergänzt der Geschäftsführer der Kreisverkehrswacht, Michael Wulf. Er empfiehlt das schwere Gepäck nach unten zu packen, das leichtere nach oben, mit Jacken, Decken und ähnlichem können Lücken gestopft und Puffer gebildet werden. Spanngurte und Netze verhindern zudem, dass obere Gepäckstücke sich bei einer Vollbremsung lösen und durchs Auto geschleudert werden.

Bei Antritt der Reise sollten alle, die am Steuer sitzen werden, fit sein. Genügend Wasser und leichte Verpflegungen empfehlen sich als Proviant. „Wer die Fahrt als Start in den Urlaub ansieht, umsichtig und angemessen fährt sowie alle zwei Stunden eine Pause einlegt, kommt entspannter ans Ziel“, empfiehlt die Kreisverkehrswacht.

Und wenn man auf der Reise dann doch mal in einen Stau gerät? „Unbedingt daran denken eine Rettungsgasse zu bilden“, sagt der Vorsitzende. Das heißt: Die Fahrzeuge auf der linken Spur weichen nach links aus, auf allen anderen Spuren nach rechts. „Die unerlaubte Nutzung der Rettungsgasse wird in Deutschland je nach Verstoß mit 200 bis 320 Euro Bußgeld sowie zwei Punkten und einem Monat Fahrverbot geahndet“. Die angehobenen Bußgelder ergeben sich aus der erst im April in Kraft getretenen Novelle der Straßenverkehrsordnung. Wie immer gilt auch bei der Reise in den Urlaub: Hände weg vom Smartphone während der Fahrt.

 

Bildunterschrift1:

Ende Juni starten die Sommerferien. Dann wird es auf den Autobahnen wieder voller. Wer die Reise entspannt angeht und einiges beachtet, kommt besser ans Ziel.  (Foto: LVW NRW)

 

 

Kontakt:

Michael Wulf

Geschäftsführer der Kreisverkehrswacht Olpe e.V.

Berliner Str. 12

57439 Attendorn

02722-7404

info@kreisverkehrswacht-olpe.de

 


Unfalllstatistik 2029

Hinweise zu Karneval

Pressemitteilung

Unbeschwert Karneval feiern ohne Auto

 Kreisverkehrswacht Olpe rät auf den öffentlichen Nahverkehr oder Taxen umzusteigen

Attendorn, den 12.02.2020

 

Wer fährt, trinkt nicht und wer trinkt, fährt nicht. Das gilt nicht nur im Alltag, sondern auch an den närrischen Tagen. Wenn sich die Jecken mit Promille ans Steuer setzen, ist Schluss mit lustig. „Wer Alkohol trinkt, sollte Auto, Fahrrad, Motorrad oder E-Tretroller stehen lassen und auf Alternativen wie den öffentlichen Nahverkehr, Taxis oder Fahrgemeinschaften setzen“, sagt Andreas Zeppenfeld, Vorsitzender der Kreisverkehrswacht Olpe. Er empfiehlt, dass in Vorbereitung auf Straßenumzüge, Sitzungen und private Feiern nicht nur die Kostümierung, sondern auch das Hin- und Wegkommen gut geplant werden. „Wer unbeschwert feiern und trinken möchte, sollte sein Auto direkt zu Hause stehen lassen“, appelliert Zeppenfeld an die Vernunft der Feiernden. „Übrigens ist auch ein E-Tretroller keine Alternative! Es gelten dieselben Promillegrenzen wie für Autofahrer.“

Wer betrunken fahre, riskiere nicht nur sein Leben, sondern auch das der anderen. Das gelte auch am Morgen danach. „Wer viel getrunken hat, weist Stunden später noch Restalkohol im Blut auf“, informiert die Kreisverkehrswacht. Je nach Geschlecht und Körpergewicht baut der Körper im Durchschnitt 0,1 bis 0,2 Promille in der Stunde ab. Eine 55 Kilogramm schwere Frau, die um Mitternacht mit 1,2 Promille ins Bett geht, ist morgens um 7 Uhr mit 0,5 Promille noch nicht fahrtüchtig. „Eine kalte Dusche, fettige Speisen oder schlafen beschleunigen den Alkoholabbau nicht“, sagt Andreas Zeppenfeld.

Wie gefährlich es sein kann, mit Alkohol im Blut zu fahren, zeigt die Unfallstatistik des Vorjahres. Laut Innenministerium ereigneten sich in NRW in der Zeit von Altweiber bis Aschermittwoch 2019 97 Alkoholunfälle, bei denen ein Mensch ums Leben kam und 22 verletzt wurden. Auch in diesem Jahr wird die Polizei mit Kontrollen gegen Alkohol am Steuer vorgehen. Im vergangenen Jahr bestätigte sich in 353 Fällen die Vermutung, dass der Fahrer oder die Fahrerin zu viel Alkohol im Blut hatte. 173 Führerscheine behielt die Polizei in NRW direkt ein.

 

Aber auch nüchterne Jecken am Steuer sollten nicht zu unbedarft sein. „Kostüme dürfen die Verkehrssicherheit nicht gefährden. Sichtfeld, Gehör und Bewegungsfreiheit dürfen nicht beeinträchtigt sein“, ergänzt die Kreisverkehrswacht und wünscht allen Narren und Närrinnen von Altweiber bis Veilchendienstag einen tollen Höhepunkt der diesjährigen Karnevalssession.

 

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Mitgliederversammlung